Heute las ich in mehreren Online-Magazinen (z.B. Spiegel online) die (gar nicht so erstaunliche) Nachricht, dass Katzen es verstehen, ihre Besitzer so zu manipulieren, dass sie ihnen auf ein bestimmtes Miauen hin sofort Futter geben.
Wer Katzen hat/te, weiß, wie herzzerreißend das Geschrei dieser Vierbeiner sein kann. Kaum gehört, kann man sich selbst staunend zum Kühlschrank und zur Katzenfutterdose eilen sehen. Wie könnte ich so eine süße kleine Katze den Hungertod leiden lassen... ;-)
Der Ton macht die Musik und erzielt die gewünschte Wirkung
Sie verstehen es, einen Ton anzuschlagen, der so quälend ist, dass wir es nicht übers Herz bringen, dem Liebling nicht sofort jeden (vermuteten) Wunsch von den Augen abzulesen.
Die Meldung aus Spiegel-Online besagt, dass die Frequenz im Durchschnitt bei 380 Hertz so unangenehm zu hören ist, dass Menschen sofort danach trachten, diese Geräuschquelle auszuschalten. Ohne Mord, versteht sich...
Katzen wenden die Pareto-Formel an
Erstaunlich finde ich, mit wie wenig Einsatz ( nach dem italienischen Nationalökonom Vilfredo Pareto berechnet, der herausfand, dass die wirtschaftlich ergiebigsten Aktivitäten mit nur 20 % Einsatz an Zeit, Material oder anderen Mitteln 80 % der Ergebnisse bringen.) Die Stubenlöwen es schaffen, ihr Personal auf Trab zu bringen. Haben sie heimlich Paretos Lehre gelesen und angewandt?
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