Noch vor 3 Wochen hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich mal wieder ein Haustier haben würde. Mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, ohne es zu sein. Ich habe mir nämlich Drachen zugelegt: ein Nutztier, handzahm und sehr nützlich.
Vielleicht kommen auch Sie bald zu einem (neuen) Haustier?
Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir eines Tages wieder ein Haustier zulege, nachdem ich einmal, nein zweimal glückliche Besitzerin einer Katze gewesen war ( wobei die Frage offen bleiben muss, wer da wen "besitzt").
Katzen sind für mich mit die inspirierendsten Tiere die ich kenne. Aber da ich einen Beruf ausübe, in dem ich auch viel reisen muss, ist so eine Katze oft hinderlich.
Nun bin ich jedoch wieder Besitzerin eines Haustieres, und ich bin sehr glücklich darüber.
Darf ich es Ihnen vorstellen: Mein neues Haustier ist ein Drache und hört auf den Namen "Dragon". Er ist völlig handzahm und außerdem sehr nützlich.
Er ist wohlerzogen und erledigt für mich sämtliche Schreibarbeiten. Die Arbeit am Computer schafft er im Nullkommanix. Mein "Dragon" ist nämlich eine Software.
Es handelt sich um eine Spracherkennungssoftware, die so schnell schreibt wie ich sprechen kann. Also sehr schnell. Es ist die ideale Software für Selbstständige, wie mich, die ihre Ideen am besten in einem Dialog entwickeln. Den dann ein aufmerksamer Zuhörer protokolliert.
Wie man einen Drachen handzahm macht
Nachdem ich meinen Dragon gut trainiert habe und er gut zugehört hat, hat er sich an meine Aussprache, meinen Akzent, meine Formulierungen gewöhnt. Mit einem Wort: er weiß, was ich meine. Von welchem Menschen lässt sich das schon behaupten? ;-)
Dragon, das idelae "Haus-und Nutztier" für Selbständige
Also liebe Selbstständige, hiermit ergeht mein eindringlicher Aufruf: "Legt euch dieses nützliche Haustier zu. Es ist genügsam, folgsam, fleißig, bescheiden. Von welchem anderen Haustier könnte man so etwas sonst sagen? Und, vielleicht überflüssig zu sagen: es speit nicht Feuer, es muss nicht Gassi gehen. Es stellt keine Ansprüche. Unvorstellbar in unserer Welt, oder?
Fabelwesen haben wieder Saison...
Tja, So kommen die Tiere der Urzeit, nämlich die Fabelwesen, wieder zum Einsatz und zu neuem Glanze. Und der Alltag fühlt sich wieder ein klitzekleines bisschen faszinierender an.. FÜr die Menschen, mit einer gewissen Phantasie..
Was genau kann denn dieser kleine "Dragon"?
Er schreibt, was wir diktieren. Und er schreibt sehr schnell.
Er kann außer in Word auch Tabellen, sowie Exceldateien schreiben, ebenso E-Mails. Er sucht für uns nach Stichwörtern im Internet.
All das tut er jedoch nur, wenn wir wissen, auf welche Befehle er reagiert.
Das Training, das man mit ihm machen muss, bis er, der Drache tut was ich will, ist auch witzig. Am Ende einer Arbeitssitzung muss ich ihm nur sagen: "Geh schlafen" und er schaltet sich von selbst aus. Wenn ich möchte, dass er wieder arbeitet, sage ich ihm" wach auf! - Er ist nun wieder voll einsatzfähig. Jetzt hoffe ich, dass dieses kleine Fabelwesen nicht den Tod so mancher Schreibjobs in den Büros bedeutet. Aber diese Gefahr wird sicher nicht bestehen, denn so umsichtig und flexibel wie eine richtige Sekretärin ist der kleine Drache eben nicht.
Im Moment ist mein neues Haustier dasjenige, ohne das ich nicht mehr sein, na ja: arbeiten möchte.
Für die Arbeit die es leistet, ist es seinen Preis absolut wert. Trotzdem ersetzt es niemals eine Katze..

Hallo Sarah, Danke für den Kommentar. :-) Ja, mit dem Drachen ist viel Witziges und Inspirierendes möglich...
Viel Freude weiterhin mit dem gezähmten Drachen, sogar auf dem IPhone...
Kommentiert von: Dagmar von Consolati | 12. Juni 2011 um 19:56 Uhr
Eigentlich bin ich über dsa Drachenbild auf den Blog gestolpert, aber das Thema passt lustigerweise trotzdem gut. Ich habe mir diesen Drachen nämlich geraade aufs iPhone geholt und fand es super faszinierend. Ein schönes Spielzeug, auch wenn ich es sicher nicht so viel brauche wie du ;)
Kommentiert von: Sarah | 12. Juni 2011 um 19:22 Uhr
Liebe Maryanne,
das "Tierchen" ;-) hört in dem Sinne, in dem Du es vielleicht meinst, nicht auf jeden.
Es benötigt das individuelle Training. Mit dem Basistraining, das bei mir ca. 20 Minuten gedauert hat, hat es einen enormen Wortschatz zur Verfügung. Danach muss ich ihm nur noch ab und zu neue, eher ungebräuchliche Wörter beibringen.
Solltest Du Fachsprache verwenden, ist noch mal ein zusätzliches Training nötig. Aber auch das hält sich in Grenzen.
Die Software ist aber auf die eigene Stimme und Aussprache geeicht. Daher hört der Drache, wie auch jeder gut erzogene Hund ;-) auf sein Frauchen.
Ich kann Dir so eine Anschaffung empfehlen. Am besten sogar die "wireless" Version, weil man da mit dem Headsset nicht stur vor dem Laptop sitzen muss, sondern sich auch mal abseits bewegen kann.
Einen NAchteil hat die Software aber, die man ihm aber nicht anlasten kannn: Sind viele Fremdgeräusche ( z. B. Personen unterhalen sich im Raum) kommt der Drache schon mal durcheinander und tippt etwas Falsches.
Na dann Dragon ahoi.. ;-) - Viel Freude damit.
Kommentiert von: Dagmar von Consolati | 10. Februar 2011 um 13:51 Uhr
Liebe Annja,
ja das Fabeltier ist auch nützlich, wenn man gehandicapt ist, z.B. eine gebrochene Hand, wie Frau Birkner zur Zeit. Gut ist es dann, eine Ausweichmöglichkeit zu haben.
Man könnte sich aber auch leicht an die neue Software gewöhnen, weil sie - im Vergleich zu früheren,enttäuschenden Versionen - wirklich viel präziser geworden ist. Ja, sie ist zu empfehlen. Wofür es übrigens keine Provision gibt. Aber zufriedene Kunden schreiben auch gern so, und dann isr es authentisch.
Kommentiert von: Dagmar von Consolati | 10. Februar 2011 um 13:42 Uhr
Liebe Dagmar,
eine interessante Umstellung: vom Tier, das dir sagt, was zu tun und zu lassen ist, zum Tier, das tut was du ihm sagst.Wunderbar! Hört das Tierchen auf jeden, oder muss man es mit seiner Stimme lange trainieren?
(wenn ich so schnell sprechen könnte, wie ich schreibe, wäre es vielleicht eine interessante Hilfe).
Schöne Bilder & Gedanken auf deiner Seite.
lg maryanne
www.maryanne-becker.de
Kommentiert von: maryanne becker | 10. Februar 2011 um 10:13 Uhr
Liebe Dagmar, das scheint ja ein wunderbares Wesen zu sein. Werde ich allen Menschen empfehlen, die lieber reden als schreiben. Viel Freude mit dem neuen Haustier!
Kommentiert von: Annja Weinberger | 10. Februar 2011 um 09:11 Uhr