Kann man sich an seinen eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen?
Diese Frage und andere Themen zu Herausforderungen an Personalentwicklung und Betroffene beantworten mehrere Referenten und ich im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung von GABAL. GABAL ist die Gesellschaft zur Förderung Angewandter Betriebswirtschaft und Aktivierender Lern- und Lehrmethoden in Hochschule und Praxis e.V., Mitglied im Dachverband der Weiterbildungsorganisationen in Deutschland e. V.
Was bringt die hohe Veränderungsgeschwindigkeit in Unternehmen und Organisationen für die Betroffenen mit sich?
- organisatorische Änderungen, ( sich ändernde Zuständigkeiten)
- Verdichtung der Anforderungen,
- Kürzung von Budgets,
- Zunahme der Krankmeldungen wegen psychosomatischer Erkrankungen.
- personelle Veränderungen: Mitarbeiter scheiden altersbedingt aus und junge Mitarbeiter mit ganz anderen Vorstellungen treten ein.
- Immer mehr Veränderungsprojekte überlagern sich und sollen schnell erfolgreich abgeschlossen werden.
Die Rahmenbedingungen lassen sich sicherlich nicht verändern. Daher geht es u. a. um diese Fragen:
- Wie wird die Notwendigkeit gesehen, welche konkreten Aktivitäten unternehmen Organisationen?
- Wie können sich Mitarbeiter/innen auf die zunehmenden Anforderungen vorbereiten, wie können sie sie bewältigen, wie können sie die persönliche Changefähigkeit verbessern?
Zu diesen Fragestellungen erhalten Sie im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung Anregungen aus unterschiedlichen Perspektiven:
- Ist Selbstcoaching eine Möglichkeit? Wie funktioniert Selbstcoaching und welche Grenzen sind damit verbunden?
- Jeder soll schnell in veränderten Rahmenbedingungen funktionieren.Inwieweit kann der bewusste Prozess zur Schaffung von Rollenklarheit die Veränderungsbereitschaft fördern?
- Bei Veränderungsprozessen gibt es oft emotional aufgeheizte Situationen.Hier kommt es darauf an, einen kühlen Kopf zu behalten. Gelassenheit siegt! Es ist erlernbar, die Situation zu beherrschen statt sich von ihr beherrschen zu lassen.
- Zufriedenheit am Arbeitsplatz.
Immer wieder wird eine „Work-Life-Balance“ gefordert, um Arbeit und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen. Aber wie lässt sich das in einer turbulenten Praxis konkret umsetzen?
Viele Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter fragen sich, was sie selbst tun können, um mit den Erscheinungsformen des zunehmenden Veränderungstempos klar zu kommen.
Antwort auf obige Frage:
Jawohl, man kann sich an seinen eigenen Haaren - zum Teil- aus dem Sumpf ziehen. Diese Chance gilt es zu nutzen. Hilfreich ist es immer, Unterstützungsangebote zu nutzen, denn Einzelkämpfertum führt nicht weit und ist überdies ziemlich anstrengend.
Namhafte Vortragende werden in Hannover Workshops und Vorträge halten:
Dr. Gundrun Fey von www.study-train.de
Jürgen Reinhold, Ltg. Personalentwicklung Targo-Bank
Friedel John, KJP-Personalberatung, www.kjp-personalberatung.de
Dagmar von Consolati, www.advance-training.de
Besuchen Sie die Veranstaltung am 26.05.2011 in Hannover. Der Preis ist ein Jubiläumspreis: 40,00€.
Anmelden können Sie sich hier:
rg-hannover@gabal.de
Anmeldeschluss ist der 20.05.

Hallo Su-zen,
"....sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen? Schön wär's ja...."
Wer's nicht probiert, wird's nicht herausfinden. Methoden ( z. B. des Selbstcoaching) gibt es ja zur Genüge. Na dann: viel Spaß beim Probieren...
Kommentiert von: Dagmar von Consolati | 23. Mai 2011 um 14:24 Uhr
......sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen? Schön wär's ja...
Kommentiert von: Su-Zen | 22. Mai 2011 um 10:23 Uhr
Hallo Det,
Danke für die Erläuterung Deiner Erfahrungen. :-) Zum Glück gibt es viel, was man selbst tun kann. Und ich gebe Dir Recht, dass die Fähigkeit, sich Unterstützung zu suchen, immer wichtiger wird. Sonst vergeudet man seine Energie mit zweifelhaften Aktivitäten.
Vom Gesichtspunkt des Energie-Aufwands ist es viel ökonomischer, wie Du schreibst, "Fremdhilfen" anzunehmen. Und Tauchen sollte man eh' nur als Sport betreiben....
Sonnige Grüße nach Köln!
Kommentiert von: Dagmar von Consolati | 12. Mai 2011 um 09:11 Uhr
...nur mal schnell: hab mich gefreut wieder von Dir zu hören liebe Dagmar!
Zum Thema in Firmen kann ich nichts sagen, aber mit der Erfahrung von 20 Jahren Selbständigkeit doch. Ich bin der Meinung, JA, man kann sich selbst aus den verschiedensten Sümpfen ziehen! Wichtig ist aber auch die Fähigkeit gleichzeitig angebotene "Fremdhilfen" anzunehmen, wenn sie geboten werden. In Deutschland schämt man sich gerne, wenns irgendwie nicht hinhaut - woanders ist das ganz anders. Deshalb ist es wichtig weder Stolz noch Mut zu verlieren und seine Energien eher auf Neues zu bündeln, als einem sinkenden Schiff hinterher zu tauchen...
Liebe Grüße aus Köln nach Berlin
Det vom Lohas-Blog.de
Kommentiert von: Det Mueller | 11. Mai 2011 um 15:41 Uhr