Einst habe ich aus der Not eine Tugend gemacht: da ich mir die rechte Hand verbrannt hatte, konnte ich schlecht am Computer oder mit der rechten Hand schreiben. So kam ich an die Spracherkennungssoftware in der Form meines modernenHaustiers, Namens Drache "Dragon". Das war vor etlichen Jahren, als Spracherkennungssoftware leider noch keine alltagstaugliche Qualität hatte.
Nun, im Jahr 2011 sieht das anders aus: Die eben genannte Software ist inzwischen richtig gut, wenn man sie ein wenig trainiert unsere Sprache zu erkennen und in Schrift umzusetzen. Aber dem Erfolg sind manchmal Grenzen gesetzt, die wir nicht der Software anlasten können.
Wenn der Drache seinen Besitzer "erzieht":
Ich habe festgestellt, dass mein "Dragon" nur so gut schreibt, wie ich deutlich spreche. Und an genau an diesem Punkt erzieht mein Drache mich. Statt mich zu ärgern, registriere ich, dass meine Aussprache wahrscheinlich doch nicht deutlich genug war. Das entscheidende Kriterium für den Erfolg dieser Software ist nicht ein langsames Sprechtempo, sondern eine deutliche Aussprache. Diese Lektion habe ich gelernt, bzw. bin dabei, sie noch zu lernen.
Drachen mögen nicht, wenn ihre Besitzer nuscheln, dann parieren sie einfach nicht

Letzte Kommentare